Bei Dübi in Grossaffoltern haben wir eine unserer grössten Anlagen gebaut: 760 Module mit 304 kWp auf vier Wechselrichtern. Das Besondere liegt aber nicht in der Grösse, sondern an der Betonfassade des Silos. Auch dort hängen Module – auf einer Fläche, die sonst einfach eine graue Wand geblieben wäre.
760 Trina Honey mit je 400 Wp, verteilt auf Dächer und die Silofassade.
Zusammen 240 kW Ausgangsleistung – vier Geräte statt eines grossen, für Ausfallsicherheit.
Montagesystem für zügiges Verlegen auf grossen, gleichförmigen Dachflächen.

Bei einer Fassadenanlage denken die meisten zuerst: Das kann sich nicht lohnen. Senkrechte Module bekommen im Sommer viel weniger Sonne ab als geneigte Dachflächen – das stimmt auch. Nur ist der Sommer nicht das Problem der Schweizer Stromversorgung.
Das Problem ist der Winter. Und im Winter steht die Sonne so tief, dass senkrechte Flächen plötzlich hervorragend liegen. Dazu kommt: Schnee bleibt an einer Fassade nicht liegen, während eine flach aufgeständerte Dachanlage tagelang zugedeckt sein kann. Und liegt Schnee am Boden, reflektiert er zusätzlich Licht nach oben in die Fassade hinein.
Eine Silofassade ist dafür fast ideal: grosse, ununterbrochene Fläche, keine Fenster, keine Verschattung durch Vorsprünge, und statisch ohnehin auf einiges ausgelegt. Statt einer grauen Betonwand steht dort jetzt eine Fläche, die genau dann liefert, wenn Strom am knappsten ist.
Bei dieser Anlagengrösse haben wir bewusst vier Kostal Piko CI 60 gesetzt. Das hat zwei Gründe. Erstens die Ausfallsicherheit: Fällt ein Gerät aus, produzieren die anderen drei weiter – bei einem Landwirtschaftsbetrieb, der auf seinen Eigenverbrauch zählt, ist das viel wert. Zweitens die Aufteilung: Dachflächen und Fassade haben völlig unterschiedliche Ertragskurven und lassen sich so sauber getrennt führen, statt in einem Gerät vermischt zu werden.
Module
760 Stück Trina Honey 400 Wp (304 kWp)
Wechselrichter
4 × Kostal Piko CI 60, zusammen 240 kW
Montagesystem
K2 Speedrail
Besonderheit
Zusätzliche Module an der Betonfassade des Silos









Landwirtschaft und Gewerbe haben oft die besten Flächen im ganzen Dorf – und den Verbrauch gleich darunter. Wir rechnen mit euren Lastdaten und schauen auch die Fassaden an, nicht nur das Dach.
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