32 Module auf dem Ziegeldach – und ein Haus, das Warmwasser, Wärmepumpe und sogar den Gefriertrockner dann laufen lässt, wenn die Anlage Überschuss liefert.
Leistung
Hanwha Q.Cells, 330 Wp
Warmwasser, Wärmepumpe, Gefriertrockner

Der Bauer in Hermrigen hat den Betrieb aufgegeben und aus dem Hof sein Einfamilienhaus gebaut. Geblieben sind die Fläche rundherum und viele Fruchtbäume. Das grosse, ungestörte Ziegeldach aus der Landwirtschaftszeit ist dabei ein Glücksfall für Photovoltaik.
Auf dem Dach liegen 32 Hanwha Q.Cells mit je 330 Wp, zusammen 10,56 kWp. Die Module sind in einem zusammenhängenden Feld verlegt, die Dachfenster bleiben ausgespart. Den Strom wandelt ein SolarEdge 12.5k um.
Bei SolarEdge sitzt an jedem Modul ein Leistungsoptimierer. Das ist auf einem Dach mit mehreren Dachfenstern von Vorteil: Ein teilverschattetes Modul zieht die übrigen nicht mit nach unten, und jede Modulleistung ist einzeln im Monitoring sichtbar.
Den grössten Teil des Solarstroms nehmen Warmwasser und Wärmepumpe auf. Die spannendste Idee steht aber nicht auf dem Dach, sondern darunter: Der Bauherr konserviert das Obst seiner Bäume mit einem Gefriertrockner. Das Gerät braucht viel Strom über viele Stunden – und genau darum wird es gestartet, wenn die Anlage mehr produziert, als das Haus sonst braucht. Wer suchen will, findet in fast jedem Haushalt solche Verbraucher.
Module
32 Stück Hanwha Q.Cells 330 Wp (10,56 kWp)
Wechselrichter
SolarEdge 12.5k mit Leistungsoptimierern
Montageart
Aufdach auf Ziegel, zusammenhängendes Feld um die Dachfenster
Eigenverbrauchsoptimierung: Warmwasser und Wärmepumpe laufen auf Solarüberschuss, als Spezialität auch der Gefriertrockner



Boiler, Wärmepumpe, Ladestation oder eben ein Gefriertrockner: Wir schauen mit dir an, welche Verbraucher sich auf die Sonnenstunden legen lassen – und wie viel Eigenverbrauch das bringt.
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